Das Jahr 2026 beginnt mit einer traurigen Nachricht: Unsere Landesdelegierte Mechthild Schomann verstarb am Neujahrstag nach langer Krankheit.
Mechthild Schomann wurde in Kassel geboren, studierte in Frankfurt/Main und arbeitete über 45 Jahre als Lehrerin, zuerst in Frankenberg/Eder, dann in Berlin-Reinickendorf. Seit 1988 war sie für die SPD in Hessen und Berlin kommunalpolitisch tätig: Bis 2021 war sie über mehrere Wahlperioden in der Bezirksverordnetenversammlung in Berlin-Pankow aktiv, so auch als schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.
Die große Bedeutung von Bildung war ihr bewusst, nicht zuletzt beim Umgang mit der Geschichte. Dementsprechend setzte sie sich hierfür in Beruf und im Ehrenamt ein; so war sie unter anderem auch im Verein “Gegen Vergessen - für Demokratie e.V.” engagiert.
Wie auch ihre Mutter war Mechthild Schomann seit vielen Jahren Mitglied beim Volksbund. Einst stellte sie eine Anfrage nach dem Grab ihres Onkels; wie viele andere auch war sie mit ihrer Mutter dankbar, schließlich Gewissheit zum Grab ihres Angehörigen zu erhalten. Da Frau Schomann helfen wollte, dass der Volksbund seine Arbeit fortsetzen kann, kandidierte sie schließlich als Landesvertreterin. Seit ihrer Wahl auf der Mitgliederversammlung 2022 war sie ehrenamtlich für uns tätig.
Wir verlieren eine engagierte Persönlichkeit, die sich beim Volksbund für unsere Bildungs- und Erinnerungsarbeit einsetzte. Wir trauern mit ihren Angehörigen und allen, die ihr nahestanden.