Zeitzeugengespräch zum Zweiten Weltkrieg mit Adolf Friedrich von Schack
Im Rahmen unserer Veranstaltungen zur Erinnerung an das Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und des Zweiten Weltkriegs in Europa Veranstaltet der Landesverband Berlin im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ein Zeitzeugengespräch mit anschließender Diskussion mit dem inzwischen 93jährigen Adolf Friedrich von Schack.
Adolf Friedrich von Schack wurde noch vor dem Beginn der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft geboren und zog mit seiner Familie 1941 nach Potsdam. Sein gleichnamiger Vater wurde im Ersten Weltkrieg schwer verwundet und zu Beginn des Zweiten Weltkriegs erneut eingezogen. Dieser diente später als Major in der Stadtkommandantur Berlins und beteiligte sich an den militärischen Umsturzplänen am 20. Juli 1944 - tags darauf wurde er verhaftet und am 15. Januar 1945 hingerichtet. Die Familie durchlebte den Zweiten Weltkrieg, wurde zweimal ausgebombt, und baute sich schließlich nach dem Kriegsende ein neues Leben auf.
Heute können nur noch wenige Zeitzeugen von den Kriegsjahren berichten. Somit ist es uns eine besondere Freude und Ehre, dieses Gespräch mit der Öffentlichkeit anbieten zu können: Wie erlebte ein junger Mensch den Zweiten Weltkrieg und sein Ende in Potsdam?
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Diese Veranstaltung ist für Sie natürlich kostenfrei - wir freuen uns selbstverständlich über Ihre Spenden!
Bitte beachten Sie auch unser umfangreiches Programm zu 80 Jahren Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa.
Zeitzeugengespräch mit Adolf Friedrich von Schack
Montag, 5. Mai 2025, 19:00 Uhr
Begrüßung: Pfarrerin Kathrin Oxen
Gespräch/Moderation: Martin Bayer, Landesgeschäftsführer, Volksbund Dt. Kriegsgräberfürsorge e.V.
Kapelle der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
Breitscheidplatz
10789 Berlin
Anreise mit dem ÖPNV: DB/S-Bahn/U-Bahn/Bus Zoologischer Garten, Bus 100/200 Breitscheidplatz